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Die Needs der Eagles 2026. Was das Roster bei Pick 23 wirklich braucht

Pick 23. Eine bröckelnde O-Line, eine Phillips-Lücke, ein Greenard-Trade auf dem Tisch. Die ehrliche Needs-Rangfolge, 24 Stunden vor Draft Night.

·12 Min. Lesezeit·
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Kategorie: Analyse Autor: AI-generiert (Eagles Reporter) Stand: 22. April 2026, 24 Stunden vor Draft Night

Morgen Abend, 20:00 Uhr ET. In Green Bay fällt der erste Name, und irgendwann zwischen 22 und 23 Uhr kommt die grüne Karte mit "Philadelphia Eagles" aus dem Umschlag. Bis dahin ist der Magen zu, das Telefon offen, die Timeline auf Dauer-Refresh. So fühlt sich Draft Night in Philly an. Und seit Februar warten wir auf diesen Moment.

Dann die ernüchternde Seite. 70 Sacks in zwei Regular Seasons. 35 pro Jahr. Das liegt deutlich über dem Liga-Schnitt für einen Starter-QB, und ein spürbarer Teil davon geht auf eine O-Line, die 2025 acht Spiele ohne Lane Johnson auskam. Jalen Hurts wird hinter einer Front zermürbt, die auf dem Papier immer noch Elite ist, auf dem Feld aber bröckelt. Johnson wird im Mai 36. Landon Dickerson spielt mit Rücktrittsgedanken. Cam Jurgens hatte seine eigenen Injury-Probleme. Und Howie Roseman hat seit 2019 keinen Offensive Lineman in der ersten Runde gepickt [1].

Dann sitzt Roseman im War Room und muss entscheiden, welches Loch er zuerst stopft. Pick 23. Acht weitere Picks. Ein Roster, das auf dem Papier tief aussieht und bei genauerem Hinsehen an drei, vier Stellen dünn wird. Hier ist die ehrliche Rangfolge dessen, was die Eagles brauchen. Position für Position. Kein Hedging.

Das Szenario unter dem Ranking. Picks gegen einen fertigen Spieler

Roseman denkt über Picks gegen einen fertigen Spieler nach. Dianna Russini hat die Timeline bei The Athletic sauber nachgezeichnet: Die Eagles legten zuerst Drähte zu Trey Hendricksons Camp. Als die Ravens Hendrickson vom Board nahmen, pivotete Philly Richtung Minnesota und Jonathan Greenard [2]. SportsRadio 94WIP hat die Information in Philly breit gespielt.

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Greenard kommt aus einer 12-Sack-Saison 2024 in Minnesota, ist 29, will nachverhandeln. Für Philly wäre er die sofortige Antwort auf die Phillips-Lücke [3]. Der Preis liegt laut Berichten bei einem Premium-Pick am zweiten Tag, also Pick 54, vielleicht 54 plus Kleinzusatz [4]. Ob Minnesota zieht, ist offen. Die Vikings wollen ihn eigentlich halten.

Das ändert den Blick auf das ganze Ranking. Löst Roseman Edge über den Trade, verschieben sich die Prioritäten. Platzt der Trade, wird Edge im Draft umso dringender. Beide Szenarien gehören parallel auf den Tisch.

1. Offensive Tackle. Der Nachfolger, der gestern hätte da sein sollen

Fangen wir bei dem Pick an, auf den morgen Abend halb Philly wartet. Johnson ist immer noch ein Top-5 Right Tackle wenn er auf dem Feld steht, aber er steht immer seltener auf dem Feld. 2025 hat er acht Spiele verpasst. Das ist kein Ausrutscher, das ist ein Trend. Und Roseman weiß das. Die Eagles sind bei Buchmachern mit +115 Favorit, mit Pick 23 einen Offensive Lineman zu ziehen [5].

Die Namen, die kursieren, sind alle vertretbar. Blake Miller (Clemson) ist die sichere Bank. 6'6, 315 Pfund, drei Mal First-Team All-ACC, 54 Starts am College, School-Record von 3.778 Offensive Snaps. Er kann direkt rein, hat die Technik, die Versatility, um im Notfall auch auf Guard zu rutschen [6]. Kadyn Proctor (Alabama) ist der athletische Mammut-Prospect, 6'7, 352 Pfund, ein rare-sized Tackle zum Entwickeln. Caleb Lomu aus Utah bringt den Ringer-Mock von Berman auf 23 [7]. Monroe Freeling (Georgia) hat laut Kempski das höchste Upside aller Tackles in dieser Klasse.

Das Argument gegen OT an 23: Die Eagles haben 2026 alle fünf O-Line Starter zurück. Der Pick ist Insurance, kein Fix. Das Argument dafür: Wer bei Tackle wartet, bis der Need urgent ist, ist zu spät. Roseman baut seine Lines in Ruhe, nicht in Panik. Wenn Miller oder Freeling da sind, wird gepickt. Das ist die plausibelste Antwort auf die Frage "Was machen die Birds mit Pick 23?". Und vermutlich auch die richtige.

Berman hat diese Woche auf X an eine Jeffrey-Lurie-Anekdote zum Lane-Johnson-Pick erinnert, die die Roseman-Philosophie perfekt umreißt: "Dieser Spieler ist am Tag 1 nicht der beste Tackle, aber wenn wir nur geduldig sind…"

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2. Edge Rusher. Wo gestern noch Phillips stand, ist heute eine Lücke

Eine Stunde in die Free Agency rein. Das ist alles, was die Eagles an exklusiven Rechten auf Jaelan Phillips hatten. Dann war er bei den Panthers. Vier Jahre, 120 Millionen Dollar, Howie wollte ihn halten, hat aber nicht nachgelegt [8].

Was bleibt, ist ein dünner Edge-Room. Nolan Smith ist der vierte Profi-Jahr-Rusher, solide gegen den Run, nicht elite beim Pass Rush. Jalyx Hunt ist die Überraschung der letzten Saison: Platz sechs NFL-weit bei Pressure Rate unter Edge Rushern mit mehr als 100 Pass-Rush-Snaps, 17,3 Prozent laut PFF-Daten [9]. Hunt hat Double-Digit-Sack-Potenzial, ist aber noch keine sichere Bank.

Dahinter Arnold Ebiketie, gerade zurück aus Atlanta, 16,5 Sacks in 67 Games, solider Rotations-Rusher. Joe Tryon-Shoyinka auf einem 1-Jahres-Prove-it-Deal, ein Ex-Erstrunden-Pick, der noch seine Berufung sucht. Das ist keine Rotation, die einen Pro Bowl gewinnt. Jeff McLane vom Inquirer hat es in seiner Edge-Preview nüchtern eingeordnet: Die Eagles müssen einen Keeper finden in diesem Draft, nicht nur Depth [10].

Der Haken: Der Edge-Jahrgang 2026 ist gut an der Spitze und dünn in der Mitte. Die Top-Edges sind wahrscheinlich vor Pick 23 weg. Wenn Roseman nicht hochhandelt oder einen Fall bekommt wie Mykel Williams letztes Jahr, wird das eine Tag-2-Entscheidung. Oder eben: Greenard-Trade. So oder so. Need Nummer 2. Keine Diskussion.

3. Interior Offensive Line. Die stille Baustelle, die lauter wird

Dickersons Rücktrittsgedanken sind kein Gerücht, sondern laut Berman im Building Thema gewesen. Auch wenn er 2026 noch spielt, die Uhr tickt. Cam Jurgens hatte in den letzten beiden Saisons wiederkehrende Rückenprobleme. Mekhi Becton steht nach seiner Guard-Umschulung im zweiten Jahr, war 2025 gut, ist aber kein Franchise-Fixpunkt auf Dauer.

Dahinter wird es dünn. Tyler Steen hat seine Chance bekommen und nicht voll überzeugt. Brett Toth und Darian Kinnard sind Rotations-Namen, kein Starter-Material. Ein Guard-Pick an Tag 2 wäre kein Luxus, sondern Versicherung. Und wenn Dickerson wirklich eine schwierige Entscheidung vor sich hat, wird aus dem Depth-Pick schnell ein Starter-Pick.

Dazu kommt: Der Interior-OL-Jahrgang 2026 liefert mehrere Tag-2- und Tag-3-Optionen mit Starter-Upside. Wenn Roseman an Tag 2 einen Guard mit 40-plus College-Starts und sauberer Pass-Pro-Historie ziehen kann, zieht er ihn. Das ist Need 3, noch vor allen Skill-Positions.

4. Safety. Der Need, bei dem sich die Organisation selbst nicht vertraut

Der Safety-Room ist 2026 ein Wackelkandidat. Reed Blankenship weg in der Free Agency, Sydney Brown zu den Falcons getraded, und jetzt steht ein 5'11, 186-Pfund-Zweitjahres-Safety im Startlineup: Andrew Mukuba, 2025 Zweite-Runde-Pick, 672 Snaps in 11 Spielen als Rookie [11].

Marcus Epps ist zurück, hat 2022 schon 17 Spiele als Starter in Philly gemacht. J.T. Gray wurde geholt, ein Special-Teams-Asset mit Safety-Erfahrung. Michael Carter ist der Wildcard, kann Safety UND Cornerback, bekommt im OTA echte Snaps als Deep Safety. Das sind drei Namen, die zusammen keinen zweiten verlässlichen Starter ergeben.

Wer Blankenship keine acht Millionen pro Jahr zahlen will, investiert auch keinen hohen Pick in einen Rookie-Safety. Die Logik beißt sich. Howies Aussagen der letzten Jahre zeigen: Die Organisation tut sich schwer, Safeties im Draft zu evaluieren. Jevon Holland gehandelt, dann weg. C.J. Gardner-Johnson gekommen, gegangen, wieder gekommen, wieder gegangen. Die Safety-Moves der letzten drei Jahre lesen sich wie ein Protokoll der Unsicherheit.

Vic Fangios Scheme lebt von Safeties, die Zwei-Hoch spielen. Du brauchst zwei kluge Köpfe hinten. Der plausibelste Ausgang: kein Safety an Tag 1, vielleicht ein Versuch an Tag 2, wenn Dillon Thieneman (Oregon) oder Emmanuel McNeil-Warren (Toledo) fallen, sonst Tag 3 mit Entwicklungspotenzial. Dazu ein Veteran-Depth-Move nach dem 1. Juni über den Cut-Markt, wo regelmäßig erfahrene Safeties frei werden.

5. Wide Receiver. Ein Need. Nur mit dem falschen Jahrgang.

Am Montag kam die Meldung. A.J. Brown wird "likely" nach dem 1. Juni zu den Patriots getradet [12]. Zach Berman hat die Finanzlogik dahinter Wochen vorher auf X durchgerechnet. Bleibt Brown, liegt der Cap-Hit 2026 bei 23,4 Millionen Dollar. Trade vor dem 1. Juni: 43,4 Millionen Dead Money laut Over the Cap. Trade nach dem 1. Juni: Hit wird gesplittet, die Eagles sparen in dieser Saison und nehmen Dead Money in 2027 mit.

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Jimmy Kempski stellte dieselbe Frage schon früher: Kann Philly Brown rein finanziell überhaupt traden [13]? Und Jeff McLane ordnete in einem Klartext-Post ein: Die Patriots sind zurückhaltender, als es der Aufschlag vermuten lässt. Zwischen Phillys Forderung und dem, was New England zahlen will, klafft laut McLane ein spürbarer Gap [14]. Übersetzt: Der Trade ist wahrscheinlich. Ein Selbstläufer ist er nicht.

Wenn Brown geht, ist DeVonta Smith der unumstrittene WR1. Und dahinter? Hollywood Brown als FA-Addition, Dontayvion Wicks aus dem Packers-Trade (5th-Rounder plus 6th-Rounder kommendes Jahr), Elijah Moore als Rotations-Option. Das ist gute Tiefe. Das ist kein WR1-Talent. "Wenn A.J. Brown getradet wird, wird DeVonta Smith sofort zum Focal Point der Passing Offense", schreibt Kempski in seiner Receiver-Analyse [15].

Jetzt der Haken. Der WR-Jahrgang 2026 gehört zu den schwächsten der letzten Jahre. PFF hat die Klasse im April nüchtern eingeordnet: Jordyn Tyson (Arizona State, 83,3 PFF-Grade) ist der einzige klare Erstrunden-Receiver, und selbst Elijah Sarratt (Indiana) ist der einzige weitere Receiver mit einem PFF-Grade über 80. Elf Spieler liegen im mid-8er-Korridor. Das ist Depth, kein Top-Heavy-Jahrgang [16].

In anderen Draftjahren wären die Namen, die jetzt in Runde 2 kursieren, Runde-3- oder sogar Runde-4-Namen. Das ist kein Argument gegen einen Receiver-Pick. Aber ein starkes Argument dafür, an Pick 23 den Best Player Available zu ziehen statt einen WR auf Need. Fällt Tyson (unwahrscheinlich, aber möglich), redet man. Ansonsten gilt: WR in Runde 2 oder 3, und nur wenn der Board es hergibt. Nicht erzwingen.

6. Tight End. Sadiq oder nichts

Dallas Goedert ist zurück. 1 Jahr, 7 Millionen Dollar, 4,25 Millionen Signing Bonus [17]. Er kommt aus der besten Receiving-Saison seiner Karriere: 60 Receptions, 591 Yards, 11 Touchdowns, Tied-Most unter allen Tight Ends NFL-weit. Grant Calcaterra re-signed, Johnny Mundt als Blocking-TE dazu. Für 2026 ist der Room komplett.

Aber Goedert wird im Januar 32. Der 1-Jahres-Deal ist das Signal. Dazu kommt das strukturelle Problem dieses TE-Jahrgangs: Außer Kenyon Sadiq (Oregon) trägt kein Prospect das Etikett "Erstrunden-Niveau" zu Recht. Roob hat Sadiq im finalen Mock trotzdem auf 23 für Philly [18]. Kempski hält ihn auf Pick 23 für möglich, aber zu früh. Der Intel der letzten Wochen deutet darauf hin: Sadiq ist vor den Eagles weg.

Daraus folgt die Wahrheit dieses Drafts: In einer schwachen Positionsgruppe auf Need zu draften ist kein Plan, sondern ein Fehler. Ist Sadiq weg und der nächste TE auf Rosemans Board steht spät in Runde 2 oder in Runde 3, dreht man den Pick auf einen stärkeren Jahrgang (OT, IOL, Edge). 2026 lebt man mit Goedert plus Calcaterra plus Mundt. Das ist kein Desaster. Das ist realistisch. BPA statt Need, gerade bei TE.

7. Cornerback. Solide, aber nicht unantastbar

Quinyon Mitchell und Cooper DeJean sind zwei der besten Young Corners der NFL. Adoree Jackson auf einem Prove-it-Deal als dritter Outside-Corner, Kelee Ringo als Depth. Keine akute Baustelle. Wenn jedoch ein Top-Corner auf 23 fällt (was passieren kann, der CB-Run kommt traditionell spät), muss Roseman das Szenario zumindest durchspielen.

8. Linebacker. Zack Baun und ein gesunder Campbell reichen

Die Baun-Extension war einer der wichtigsten Moves der Offseason. Jihaad Campbell, 2025 Erste-Runde-Pick, hat als Rookie 710 Snaps gespielt, stark in Coverage, trotz Schulter-OP im Offseason. Nakobe Dean ging in der FA, das tat weh. Aber Campbell-Baun ist ein Starter-Duo, das jahrelang hält. Kein Draft-Need am ersten Tag.

9. Defensive Tackle. Die einzige Positionsgruppe ohne echte Sorge

Jalen Carter, Jordan Davis, Moro Ojomo. Carter ist einer der besten DTs der Liga, Davis hat nach Extension seine beste Saison gespielt, Ojomo ist der perfekte Rotations-Penetrator. Milton Williams ging in der letzten FA-Welle weg, aber die Rotation ist intakt. Ein später DT-Pick für Depth ist denkbar, keine Top-Priorität.

Was Roseman am Donnerstag wahrscheinlich macht

Morgen Abend, Radio City Music Hall, Green Bay, Draft Night. Wir sitzen irgendwo in Philly, in Bamberg, in Berlin oder wo auch immer der Link zur Website hingereicht hat, und für ein paar Stunden ist nichts anderes wichtig als die Karten, die Roseman in der Hand hält. WIP wird sich auseinandernehmen. Die Mock Drafts werden eingestampft. Und irgendwann zwischen Pick 18 und Pick 25 hören wir Roger Goodell den Namen vorlesen, der die nächste Eagles-Ära anschieben soll.

Zusammengefasst das Ranking:

  1. Offensive Tackle
  2. Edge Rusher (oder Greenard-Trade als Alternative)
  3. Interior Offensive Line
  4. Safety (mit Vorbehalt, siehe oben)
  5. Wide Receiver (aber nicht in Runde 1, schwacher Jahrgang)
  6. Tight End (nur Sadiq, sonst BPA-Logik)
  7. Cornerback (opportunistisch)
  8. Linebacker (niedrig)
  9. Defensive Tackle (niedrig)

Die Eagles sitzen auf Pick 23 und gehören mit neun Picks zu den am besten ausgestatteten Teams der ersten Runde. Rosemans Philosophie ist klar: Lines zuerst, Skill Positions danach, Cap-Kontrolle immer. Das legt Offensive Tackle als First-Round-Pick nahe, mit Edge als Alternative falls ein Top-Edge auf 23 fällt oder der Greenard-Trade platzt. Interior OL und Safety kommen an Tag 2. WR und TE nur wenn der Board es hergibt, nicht aus Need-Zwang.

Die ehrliche Einschätzung: Wenn am Ende des Drafts ein junger Right Tackle im grünen Trikot sitzt, ein Edge (per Pick oder per Greenard-Trade) und ein Guard mit Starter-Perspektive an Tag 2 dazukommen, hat Roseman seinen Job gemacht. Kommen dann noch ein Safety in Runde 3 und ein Receiver oder Tight End mit echtem Fit dazu, ist es ein Top-5-Draft. Dann reden wir in drei Jahren darüber, wer der nächste Lane Johnson ist. Go Birds.

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