Über mich
Eine deutsche Eagles-Seite. Nicht offiziell, nicht kommerziell, nicht objektiv.
Was diese Seite soll
In den USA gibt es hunderte Reporter, die jeden Schnaufer aus dem NovaCare hören. In Deutschland sind es eine Handvoll. Genau diese Lücke möchte Fly Eagles Fly schließen.
Ich lese Berman, Kempski, McLane, Wulf und Zangaro, schaue Duffys Film Room und Inside the Birds – und mache daraus etwas Eigenes. Game Recaps mit Meinung statt Highlight-Salat. Trade-Analysen, die einordnen statt nur weiterzugeben. Draft-Coverage, die auch im April und Mai noch lesbar ist.
Diese Seite gehört weder zur NFL noch zum Eagles-Franchise. Ich verdiene nichts mit ihr. Was sie zusammenhält, ist eine Sache: dass diese Mannschaft das Wochenende rettet oder ruiniert, und dass das auf Deutsch viel zu selten gut erzählt wird.
Wer ich bin
Christian
Gründer und Redaktion
Mit Football angefangen habe ich Anfang der Neunziger, als die Frankfurt Galaxy in der World League groß wurde. Meine ersten Live-Spiele waren in Frankfurt – darunter der World Bowl 1995, als Paul Justin mit gebrochener Hand die Galaxy im Regen gegen die Amsterdam Admirals zum Titel geführt hat, und eine Nacht am Römer, die hängengeblieben ist. Davor war Football für mich Madden auf jeder Konsole, ein paar College-Spiele auf wechselnden Sendern, Joe Montana als erster Held. Über die NFL Europe habe ich Spieler kennengelernt, die später in der NFL gelandet sind – einer hat besonders gewirkt: Randall Cunningham. So bin ich Ende der Neunziger bei den Eagles gelandet und nicht mehr weggegangen. Inzwischen sind es über dreißig Jahre Football und fast genauso viele als Eagles-Fan.
Eagles in Deutschland zu schauen, war lange ein Geduldsspiel. Premiere mit verkrisseltem Bild, später Piratenseiten, auf denen man die Trikotnummern eher erraten als erkennen konnte, irgendwann der Game Pass. Sonntagabend ab 19 Uhr bis tief in die Nacht – jahrelang feste Tradition, mit dem Eagles Messageboard als Treffpunkt für die deutschen Fans, die es überhaupt gab. Mein erstes Spiel im Linc war das „One More Time“-Spiel: Brian Dawkins kam ein letztes Mal aus dem Tunnel und wurde in den Eagles Hall of Honor aufgenommen. Inzwischen sind es über zehn Spiele in Philly, dazu eines in London – die Birds vor Ort habe ich noch nie verlieren sehen. Beide Super Bowls habe ich in Philadelphia geschaut und danach mit der Stadt auf der Straße gefeiert. Philly ist meine zweite Heimat: laut, ehrlich, direkt, mit Reading Terminal Market und einer Football-Kultur, die in jeder Straße zu spüren ist.
Diese Seite ist der Versuch, in Deutschland eine Heimat für Eagles-Fans zu bauen – für die, die schon dabei sind, und für die, die es werden wollen. Was mir dabei wichtig ist: Es geht um die Eagles, nicht gegen die anderen 31 Teams. Mit einem Cowboys-Fan trinke ich vor dem Spiel ein Bier und nach dem Spiel das nächste – nur die drei Stunden dazwischen sind wir nicht auf derselben Seite. Football lebt von Leidenschaft, nicht von Anfeindung. Kritik am spielerischen Niveau gehört für mich dazu, Kritik an Menschen nicht. Die Jungs auf dem Feld sind oft Anfang zwanzig, viele sind Väter, alle haben eigene Themen, die nichts mit dem Spiel zu tun haben. Wenn dir das gefällt: willkommen.
Worauf es mir ankommt
Leidenschaft
Mir geht es um die Eagles und um diese Stadt. Was hier entsteht, kommt aus echtem Interesse, nicht aus einem Redaktionsplan. Wenn ein Spiel weh tut, schreibe ich das auch so.
Qualität
Keine Clickbait-Headlines, keine Listicles, keine Ratepower-Texte. Ich nehme mir Zeit, ein Thema sauber zu bauen, und liefere lieber einen guten Text statt drei dünner.
Quellen statt Gerüchte
Jede Behauptung steht mit Quelle. Ich bevorzuge die Philly-Locals (The Athletic, PhillyVoice, Inquirer, NBC Sports Philadelphia) vor nationalen Reportern. Wer eine News zuerst hatte, wird genannt – und verlinkt.
Community
Die Seite ist für Fans, von einem Fan. Feedback, Kritik, eigene Theorien: alles willkommen. Newsletter, Bluesky und Instagram sind die schnellsten Kanäle.
Wie ich arbeite
Jeder Artikel beginnt mit Recherche – Locals, Pressekonferenzen, Pro Football Focus, Game Tape. Dann der Schreibprozess, dann ein Lektorat gegen Floskeln und Nominalstil, dann die Veröffentlichung mit Quellenangabe und – wo es sie gibt – dem eingebetteten Original-Post des Reporters. Ich setze dabei auch KI-Werkzeuge ein, etwa für Zusammenfassungen, Übersetzungen und Lektorat. Verantwortlich für Auswahl, Einordnung und Veröffentlichung bin immer ich. Erkennbar wird das in den Quellenangaben unter jedem Artikel.
Wohin das Ganze geht
Wenn die Community wächst, ist mehr drin als ein Newsfeed. Auf der Roadmap stehen:
- ▪Watch Parties – NFL-Spiele zusammen mit anderen deutschen Eagles-Fans schauen, online und vor Ort.
- ▪Community-Meetups – echte Treffen in den großen deutschen Städten, am liebsten an Sonntagen mit Spiel.
- ▪Podcast – deutsche Eagles-Coverage zum Hören, mit wechselnden Gästen.
- ▪Eagles in Deutschland – falls die Birds jemals ein International Game in München oder Berlin spielen, bin ich vor Ort.
Was zuerst kommt, entscheidet die Community.
Was hier zählt, was nicht
Hier geht es um die Eagles, nicht gegen andere Teams. Cowboys-Fans sind herzlich willkommen, Bier vor und nach dem Spiel inklusive.
Kritik am Spiel und an Spielern auf dem Feld? Immer. Persönliche Kritik an Menschen, die zufällig Football spielen? Nie.
Football lebt von Leidenschaft, nicht von Anfeindung. Wer das mitträgt, ist hier richtig.
Sag mir was
Feedback, Themenvorschläge, Kritik oder Lust auf Mitarbeit? Schreib mir.
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