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Offseason-Check: Wo stehen die Eagles vor dem Draft 2026?

Die Free Agency 2026 ist weitgehend abgeschlossen. Die OTAs stehen an. Und die Eagles haben, wie jedes Jahr unter Howie Roseman, eine Offseason hingelegt, die gleichzeitig clever und frustrierend...

·5 Min. Lesezeit·
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Die Free Agency 2026 ist weitgehend abgeschlossen. Die OTAs stehen an. Und die Eagles haben, wie jedes Jahr unter Howie Roseman, eine Offseason hingelegt, die gleichzeitig clever und frustrierend ist. Vieles stimmt. Einiges fehlt. Und der Draft im April wird entscheiden, ob dieses Roster für einen erneuten Championship-Run reicht.

Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Offense: Geladen, aber im Umbau

Die gute Nachricht zuerst: Das Kerngerüst der Offense steht. Jalen Hurts ist 27, Super Bowl MVP, und in seiner absoluten Prime. Saquon Barkley ist der amtierende NFL Rushing-Rekordhalter. DeVonta Smith ist einer der besten Route Runners der Liga. Und die Offensive Line, auch wenn Jeff Stoutland weg ist, hat mit Cam Jurgens (Pro Bowl), Jordan Mailata und Lane Johnson immer noch drei All-Pro-Level-Spieler.

Aber es gibt Fragezeichen. Große Fragezeichen.

A.J. Brown: Die Gerüchte um einen Trade werden lauter. Mehrere Insider bezeichnen einen Abgang als "unvermeidlich" [1]. Wenn Brown geht, verlieren die Eagles ihren besten Contested-Catch-Receiver. Das kann der Draft nicht einfach ersetzen.

Lane Johnson: 35 Jahre alt. Hat mit Landon Dickerson angeblich über Retirement nachgedacht [2]. Kommt für 2026 zurück, aber die Uhr tickt. Ohne Johnson verliert die Eagles-Offense ihre Mauer auf der rechten Seite.

Sean Mannion: Der neue Offensive Coordinator bringt ein Shanahan/McVay-Scheme mit. Mehr Play-Action, mehr Under-Center, mehr Motion. Barkley nennt es "refreshing" [3]. Das Potential ist riesig. Aber ein komplett neues System braucht Zeit, und Mannion ist ein Rookie-Coordinator. Das ist ein Risiko. Ein kalkuliertes, aber ein echtes.

Defense: Immer noch das Fundament

Die Defense ist der Grund, warum die Eagles im Februar den Super Bowl gewonnen haben. Und sie wird der Grund sein, warum sie 2026 wieder contenden.

Platz 5 in der Scoring Defense (19.1 Punkte pro Spiel). Fünf Pro Bowler (Carter, Mitchell, DeJean, Baun, Jurgens). Und Vic Fangio, der seine Philosophie weiterentwickelt hat, von einer reinen Coverage-Defense zu einem hybriden System, das auch blitzt, wenn es sein muss.

Was reinkommt: Jordan Davis ist für drei Jahre und 78 Millionen gelockt. Riq Woolen bringt Pro-Bowl-Potential in die Secondary. Arnold Ebiketie liefert Edge-Rusher-Depth. Jonathan Jones ist ein vielseitiger Veteran-DB.

Was rausgeht: Jaelan Phillips (Carolina, 120 Mio.), Reed Blankenship (Houston), Nakobe Dean (Las Vegas). Das tut weh, besonders Phillips. Der Edge Rush ist die dünnste Stelle des Rosters.

Die Lücke auf der Edge: Ohne Phillips stehen Josh Sweat, Nolan Smith, Jalyx Hunt und Ebiketie auf der Edge. Solide? Ja. Gut genug für einen Super-Bowl-Wiederholungslauf? Fragwürdig. Der Draft muss hier liefern.

Der Salary Cap: Howies Drahtseilakt

Der ligaweite Salary Cap liegt 2026 bei 301.2 Millionen, ein neuer Rekord und 22 Millionen mehr als letztes Jahr. Die Eagles hatten zu Beginn der Free Agency rund 12.6 Millionen an Cap Space, Platz 18 in der Liga.

Durch die Davis-Extension und verschiedene Restructures hat Howie sich Luft verschafft. Aber reich ist dieses Team nicht. Der Goedert-Deal (1 Jahr, 7 Mio., 4 Void Years) hat 20 Millionen Dead Cap verhindert, aber gleichzeitig die Dose weiter die Straße runtergerollt. Laut Bleeding Green Nation haben die Eagles knapp 400 Millionen Dollar an Salary-Cap-Verpflichtungen in Void Years geschoben [4]. Das ist aggressiv. Das ist Howie.

Ausblick auf den Draft

Neun Picks. Vier Compensatory Picks. Der 23. Overall-Pick. Das ist Munition [5].

Die Prioritäten:

  1. Edge Rusher (Runde 1 oder via Trade-Up). Die offensichtlichste Need. Ohne einen Impact-Edge-Rusher wird diese Defense ihr Potential nicht ausschöpfen.
  2. Offensive Tackle (Runde 1-2). Lane Johnsons Nachfolger muss ins Building. Am besten jetzt, solange Johnson noch da ist und den Rookie coachen kann.
  3. Tight End (Runde 2-3). Goedert ist zurück, aber nur für ein Jahr. Die Eagles brauchen ihren TE der Zukunft.
  4. Wide Receiver (Runde 3-4). Besonders wenn Brown getradet wird.
  5. Cornerback (Runde 4-5). Absicherung für den Fall, dass Woolens Prove-It-Year nicht funktioniert.

Howie hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er genau solche Situationen meisterhaft nutzt. DeVonta Smith 2021. Quinyon Mitchell 2024. Cooper DeJean 2024. Der Mann hat ein Auge für Talent in der ersten Runde.

Das Gesamtbild

Die Eagles sind kein perfektes Team. Der Edge Rush ist dünn. Die Offensive Line altert. Das Scheme ist komplett neu. Und die A.J. Brown Situation hängt wie eine Wolke über allem.

Aber sie sind ein Team, das vor sechs Wochen den Super Bowl gewonnen hat. Das eine Top-5-Defense hat. Das einen MVP-Quarterback in seiner Prime hat. Das den besten Running Back der Liga hat. Und das ein Front Office hat, das konsequent die richtigen Entscheidungen trifft.

Vegas setzt die Eagles auf Platz 4 der Super Bowl LXI Odds [6]. Das ist respektabel für den amtierenden Champion. Und nach dem Draft, wenn Howie die letzten Lücken gefüllt hat, wird diese Nummer wahrscheinlich steigen.

Der Kader nimmt Form an. Nicht perfekt. Aber gefährlich nah dran.

Go Birds.


Basierend auf Berichten von NBC Sports Philadelphia, Philadelphia Inquirer, FOX Sports und Bleeding Green Nation.

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